Kfz-Branche bleibt in der Krise optimistisch
Trotz der Wirtschaftskrise blickt das Kraftfahrzeughandwerk verhalten optimistisch in die Zukunft. „Das Auto spielt im Zusammenhang mit der Mobilität weiterhin eine unverzichtbare Rolle“, sagte Mark Scherhag, Obermeister Innung Mittelrhein, auf der Jahreshauptversammlung. Nach der Abwrackprämie sei eine gewisse Flaute absehbar gewesen.
Künftig wird das Elektroauto an Bedeutung gewinnen, nicht zuletzt aufgrund steigender Spritpreise. „Der Elektriker hat sich um das E-Auto nur bis zum Stecker zu kümmern, danach ist das Fahrzeug, wie jedes andere auch, unser Bereich“, stellte ZDK-Geschäftsführer Rudolf Schüssler.
Bezüglich der Ausbildung müsste alle Betriebe an der Gewinnung qualifizierten Nachwuchses gelegen sein, so Scherhag. „Wir hatten im Winter 125 Prüfungsteilnehmer, von denen nur neun die Prüfung nicht bestanden haben“, ergänzte Siegfried Blüml, Vorsitzender der Gesellenprüfungs-Kommission. „Dies entspricht einer Quote von 7,2 Prozent, im Bundesgebiet bestehen allerdings 21 Prozent aller Jugendlichen nicht die Prüfung im Kfz-Handwerk. Dies zeigt, in unseren Betrieben wird gute Arbeit geleistet.“
(c)2010 kfz-betrieb.de / Vogel Business Media
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