Autopreise in der EU gefallen
Die Autopreise in der EU sind 2009 gesunken. Real kostete ein Neuwagen im vergangenen Jahr EU-weit durchschnittlich 0,6 Prozent weniger als 2008. Das teilte die EU-Kommission am Freitag mit. In Deutschland lag der Rückgang real bei einem Prozent.
In 24 von 27 Mitgliedsstaaten sanken die Preise. Steigerungen gab es nur in Großbritannien (+7,7 %) und Schweden (+2,7 %), während die Niederlande das Vorjahresniveau halten konnten. Die größten Preisrückgänge gab es in Slowenien (-13.4 %), Litauen (-11.1 %), der Slowakei (-11.0 %) und Rumänien(-10.1 %). Unter den großen Märkten verbuchte Spanien mit minus 4,7 Prozent den einzigen deutlichen Rückgang.
Grund für die gesunkenen Preise sei die Wirtschaftsflaute, wegen der die Hersteller zu Rabatten gezwungen waren. Reparaturen und Ersatzteile sind allerdings trotz der Krise teurer geworden.
Im Schnitt gab es unter den EU-Staaten zu Beginn des Jahres Preisunterschiede bei Neuwagen von 8,5 Prozent, innerhalb der Eurozone von 6,5 Prozent. Deutschland war bei einigen häufig verkauften Modellen weiterhin das teuerste Land. So kostete ein VW Passat in Deutschland netto 28,1 Prozent mehr als in Griechenland. Genauso hoch war der Preisunterschied bei einem VW Polo zwischen Deutschland und Slowenien. Ein Ford Focus kostete in Deutschland 27,9 Prozent mehr als in Finnland.
(c)2010 kfz-betrieb.de / Vogel Business Media
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