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Voll digitalisiert: Bitte einmal IT-Update 4.0!

Voll digitalisiert: Bitte einmal IT-Update 4.0!

Nachhaltig in digitalen Fortschritt investieren

Beim Thema Digitalisierung denken immer gleich alle an digitale Transformation. Viel Potenzial steckt für Unternehmen aber bereits in der Prozessoptimierung durch den Einsatz moderner Soft- und Hardware. Wie dies flexibel finanziert werden kann und welche ergänzenden Services bei der Pflege des gesamten IT-Lebenszyklus hilfreich sind, erklärt Frank Speckmann, Geschäftsführer der Deutschen Leasing für Sparkassen und Mittelstand, im Gespräch.
 

Frank Speckmann, Geschäftsführer der Deutschen Leasing für Sparkassen- und Mittelstand
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Herr Speckmann, warum sollten Unternehmen das Potenzial Prozessoptimierung im Bereich IT nutzen, wenn es um das Thema Digitalisierung geht?

Durch die Digitalisierung bieten sich für Unternehmen natürlich enorme Chancen. Pauschal gesagt, jeder möchte digital sein. Doch wenn ich mich als Unternehmer – ob Groß- oder Kleinunternehmer –mit digitalem Fortschritt beschäftige, muss ich mich auch mit Prozessoptimierung auseinandersetzen. Denn wie ich als Unternehmen meine Arbeits- und Produktionsabläufe gestalte, entscheidet mitunter darüber, ob ich angemessen auf Kundenbedürfnisse reagieren und mich erfolgreich im Wettbewerbsumfeld behaupten kann.

Ein zentraler Schlüssel für die Prozessoptimierung ist der Einsatz moderner Soft- und Hardware, die Standardisierungen und Automatisierungen von Abläufen gezielt unterstützt. Prozessoptimierung und Modernisierung der IT-Infrastruktur gehen Hand in Hand – und zwar kontinuierlich. Dann kann ich auch auf dieser Basis den nächsten Schritt gehen und beispielsweise in der industriellen Produktion Maschinen miteinander vernetzen, da ich die dafür notwendigen IT-Prozesse im Unternehmen implementiert habe.
 

Damit sind aber erhebliche Investitionen erforderlich. Wie soll ein Unternehmen oder Gewerbetreibender, dessen Kerngeschäft nicht die IT ist, all das finanzieren?

Das stimmt, Prozessoptimierung und damit die Modernisierung des IT-Bestands ist nicht günstig. Mit Blick auf Planungssicherheit, laufende Kosten und gegebenenfalls weitere Investitionen kann die Finanzierung aus Eigenmitteln schnell an ihre Grenzen stoßen.

Leasing, wie es zum Beispiel die Sparkassen und die Deutsche Leasing Gruppe gemeinsam anbieten, kann eine alternative Finanzierungslösung für Mittelständler sein. Die Finanzierung von Softwareprojekten ist hier beispielsweise gang und gäbe. Wir übernehmen die Vorfinanzierung aller Leistungen in der Einführungsphase der Software. Erst mit dem Go-live des Systems werden die individuell festgelegten Leasingraten fällig. Nach dem „Pay as you earn“-Prinzip lassen sich die Raten für Leasing direkt aus den Einnahmen des Investitionsobjektes erwirtschaften. Das schafft Spielräume und Planungssicherheit für laufende Kosten und weitere Investitionen.
 

Und wie sieht es mit kapitalintensiven IT-Großprojekten aus?

Auch hier ist Leasing möglich. Nehmen wir einen Mittelständler, der eine neue Server-Landschaft benötigt, um Speicherkapazitäten zu erweitern und künftig auch Cloud-Dienste nutzen zu können. Gemeinsam mit den Sparkassen setzen wir auf eine ganzheitliche Finanzierungsstrategie. Die Sparkassen kennen die Geschäfts- und Marktsituation des Firmenkunden genau. Als Verbundpartner der Sparkassen unterstützt die Deutschen Leasing Gruppe mit zusätzlicher Branchenexpertise und Asset-Know-how sowie Serviceleistungen.
 

Das heißt konkret?

Der Bedarf des Firmenkunden wird identifiziert und die Finanzierung entsprechend strukturiert. Der Kunde wählt sein gewünschtes Investitionsobjekt herstellerunabhängig aus. Ergänzt werden auf Wunsch zusätzliche Services, wie eben Prozessoptimierung während des Rollouts, aber auch die Abwicklung des gesamten Asset Managements während der Vertragslaufzeit und die Versicherung von IT-Systemen. Das entlastet ein Unternehmen im Alltagsgeschäft und ermöglicht gleichzeitig das Vorantreiben von Innovationen in einem vorausschauenden, transparenten Zeit- und Kostenrahmen.
 

Welche Vorteile bieten IT-Leasing oder vergleichbare Asset Finance-Instrumente wie Mietkauf noch?

Generell ist eine stetige Verjüngung der IT-Ausstattung für viele Kunden wichtig. Nehmen wir Objekte, wie Notebooks, Tablets und Smartphones, diese sind schnell veraltet. Damit der Kunde auf dem neusten Stand der Technik bleibt, vereinbaren die Sparkassen und die Deutsche Leasing mit ihren gemeinsamen Kunden feste Austauschszenarien des IT-Bestands. Die „Assets“ können analog ihres Produktlebenszyklus´ genutzt werden; und das unabhängig von AfA-relevanten Vorgaben (AfA: „Absetzung für Abnutzung“).
 

Und was passiert mit gebrauchten IT-Objekten am Ende einer Leasinglaufzeit?

Die Deutsche Leasing Gruppe betrachtet die Finanzierung von digitalen Projekten bei Bedarf für den gesamten Lebenszyklus eines IT-Bestands – dazu zählt auch das Vertragsende. So können unsere Kunden auf Full-Service-Angebote zurückgreifen – von der Abholung der ausgedienten Hardware über die zertifizierte und sichere Datenlöschung nach nationalen und internationalen Standards bis hin zur Vermarktung der IT-Systeme oder der umweltgerechten Entsorgung.
 

Mehr als reine Finanzierung: Leasing über den gesamten IT-Lebenszyklus

Quelle: Deutsche Leasing Gruppe
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